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Sicherheit
Japan hat eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt. Ehrlichkeit wird großgeschrieben, denn Kriminalität bedeutet Verrat an der Gemeinschaft, Ausstoß und Einsamkeit.
Tokyo gilt als extrem saubere und sichere Stadt und wirkt fast schon steril. Daher versucht niemand ausländische Gäste zu übervorteilen. Frauen können in der Regel morgens um 1 Uhr durch die Stadt spazieren ohne belästigt, bedroht oder gar angegriffen zu werden. Auch in der U-Bahn gibt es kaum unangenehme Erlebnisse. Taschendiebstähle kommen höchsten im Vergnügungsviertel Kabukicho in Shinjuku vor.
Aber Achtung: zur Leichtsinnigkeit sollte dies dennoch nicht verleiten.
Da Japaner ein anderes Sicherheitsempfinden als Europäer haben, haben die Viertel Shibuya und Roppongi in Puncto Sicherheit einen schlechten Ruf, weil sich hier das Nachtleben konzentriert. Die Viertel sind aber generell harmlos.
Telefon
Die Internationale Vorwahl für Japan ist die 0081. Die nationale Vorwahl für Tokyo ist die 03, aus Deutschland entfällt die führende Null (0081-3) für Tokyo. Für ein Auslandsgespräch beauftragt man am besten die Vermittlung des Hotels, ein Gespräch anzumelden oder man lässt sich das Auslandsgespräch unter der Rufnummer 0051 und 0057 vermitteln. Von als "International Domestic Card/Coin Telephone" gekennzeichneten, grauen Telefonapparaten lassen sich Auslandsgespräche auch im Selbstwählverfahren mit 100 Yen-Münzen führen.
In Hotels und auf Flughäfen stehen außerdem "Credit Phones" von KDD, die internationale Kreditkarten akzeptieren.
Im Selbstwählverfahren wählt man zuerst die Vorwahl einer Telefongesellschaft: 001 (KDDI), 0041 (Japan Telecom) oder 0061 (IDC), dann die Landesvorwahl (Deutschland 00149), die Vorwahl ohne "0" und die Nummer des Teilnehmers.
Japan besitzt ein hervorragend ausgebautes Telefonnetz. Es gibt überall öffentliche Telefone, die sich aber durch Größe und Farbe unterscheiden. Die gelben, grünen und grauen Telefone nehmen 10 und 100 Yen Münzen, die rosa Telefone nur 10 Yen Münzen an. Die grünen Telefone akzeptieren außerdem die NTT-Telefonkarte, die es in den meisten Geschäften, an Automaten sowie in an NTT Kundenservice Schaltern gibt. Mit diesen kann man allerdings nicht ins Ausland telefonieren.
Ortsgespräche kosten 10 Yen pro Minute (bei Einwurf einer 100 Yen-Münze gibt es kein Wechselgeld). Nachts, samstags und an Sonn- und Feiertagen kann man günstiger telefonieren.
Mobilfunk: In Japan wird die PDC-Technologie (personal digital cellular) eingesetzt, die mit anderen Mobil-Standards nicht kompatibel ist. Es bestehen keine GSM-Netze. Das für Japan notwendige PDC-Handy kann von Deutschland aus über den eigenen Mobilfunkanbieter oder vor Ort gemietet werden (www.softbank-rental.jp oder www.pupuru.com/en/index_en.html).
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Japan von O2, T-Mobile und Vodafone.
Post: Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9-17 Uhr, größere Postämter bis 19 Uhr. Einige Postämter haben auch Sa und So von 9-12.30 Uhr geöffnet. Das Hauptpostamt in Tokyo befindet sich an der Westseite der Tokyo Station (2-7-2 Marunouchi, Chiyoda-ku). Postkarten nach Deutschland kostet 70 Yen, Briefe 110 Yen Porto (Herbst 2006).
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