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Sicherheit

Die allgemeine Kriminalität (einschließlich Gewaltverbrechen) in Manila ist hoch. Man sollte sich aber durch schwarze Schafe nicht die Reise verderben lassen. Wer gut vorbereitet ist, ein gesundes Misstrauen an den Tag legt und sich dementsprechend verhält, wird solche Fälle nicht provozieren.

Man sollte nur kleine Mengen an Bargeld und keine Wertgegenstände, wie Uhren und Schmuck, bei sich tragen. Größere Mengen Bargeld, Traveller Cheques, Reisepass und Flugtickets besser im Hotelsafe deponieren. Kreditkarten nur mit Vorsicht einsetzen, denn Missbrauch ist auf den Philippinen verbreitet.

Nächtliche Überlandfahrten und Spaziergänge in dunklen Gassen sollte man vermeiden. Umhänge- und Fototaschen nie irgendwo "kontaktlos" hinstellen - im Restaurant zum Beispiel, mit einem Bein durch die Schlaufe steigen.

Eine Taxifahrt erst bezahlen, wenn das gesamte Gepäck ausgeladen ist.

Im Nayong Pilipino, im Stadtteil Ermita und in vollen Jeepneys sind Taschendiebe und Trickbetrüger am Werk. Wird man beispielsweise aufgeregt hingewiesen, dass man gerade sein Geld verloren hat, sollte man ruhig bleiben und nicht gleich dorthin greifen, wo sich die Scheine befinden. Darauf wartet der lauernde Taschendieb nur.

Grundsätzlich ist auch Vorsicht bei netten Unbekannten geboten, die Touristen auf der Straße ansprechen und ihnen die Stadt zeigen wollen. Dies ist meist lediglich ein Vorwand, das potentielle Opfer in ein Haus zu locken, um es dann dort auszurauben. Das gleiche gilt für überschnelle Einladungen zum Essen.

Auf Busfahrten und in der Stadt sollte man keine Getränke oder Essen von Fremden annahmen. Betäubungsfälle mit Schlafpulver oder KO-Tropfen häufen sich (auch Bonbons können präpariert sein!).

Auch die Bitte gut gekleideter, freundlicher Asiaten an Flughäfen und Bus-Terminals Geld (auch Kleidgeld) zu wechseln, sollte unbeachtet bleiben.

Im Falle eines Überfalls sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, da sich die Täter in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft auszeichnen.

Auf den Philippinen besteht für bestimmte Kapitalverbrechen - hierzu zählen auch gewisse Drogen- und Sexualdelikte - die Todesstrafe. Die Ein/Ausfuhr und der Besitz von auch nur geringster Mengen von Drogen (auch Marihuana) ist auf den Philippinen strafbar und wird strengstens (sogar mit lebenslänglicher Freiheits- bzw. Todesstrafe) geahndet.

Telefon

Die internationale Vorwahl für die Philippinen ist die +63 (aus Deutschland 0063). Nationale Vorwahl für Manila ist die 02. Von den Philippinen nach Deutschland wählt man 0049, dann die Ortskennzahl ohne die erste Null und anschließend die Teilnehmernummer.

Für das vom Postdienst getrennte Telefonwesen ist die private Gesellschaft PLDT (Philippine Long Distance Telephone Company) zuständig. Für Orts- und Ferngespräche von öffentlichen Telefonen benötigt man bei alten Apparaten einen ausreichenden Vorrat an 25 Centavo-Münzen (Hörer abnehmen, Münzen einwerfen, warten bis Freizeichen ertönt, dann wählen, so bald Signalton ertönt, Münzen nachwerfen, da sonst das Gespräch unterbrochen wird). Es setzen sich aber immer mehr Kartentelefone durch, von denen sogar Auslandsgespräche im Selbstwähldienst möglich sind. Telefonkarten (am besten von PLDT) erhält man an Automaten oder an Kiosken. Ansonsten führt man Telefongespräche ins Ausland am kostengünstigsten von den PLDT Fernsprechämtern, die oft mit modernsten Geräten (auch Fax) ausgestattet sind und bisweilen rund um die Uhr geöffnet haben. Teuer sind Auslands- und Ferngespräche in Hotels, die teils über Vermittlung (Operator), teils in Direktwahl möglich sind. Generell verbilligen sich die Telefongespräche an Sonn- und Feiertagen.

Bedenken sollte man das sich Telefonnummern auf den Philippinen häufig ändern.

Mobilfunk: Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf den Philippinen von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Post: Luftpost nach Europa ist mindestens fünf Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo bis Fr 8-17 Uhr, einige Filialen auch Sa 8-12 Uhr. Das Hauptpostamt in Manila befindet sich in der Liwasang Bonifacio, Plaza Lawton, Intramuros.

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