Billigflug Kapstadt
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Sicherheit
Die Apartheidpolitik blieb in Südafrika nicht überall ohne Konsequenzen. Die Kluft zwischen der armen schwarzen Bevölkerung und den reichen Weißen ist noch immer groß. Als Folge hat das Land unter einer hohen Kriminalitätsrate in den Großstädten zu leiden. Die schwere Kriminalität konzentriert sich allerdings auf die Townships und Cape Flats, während die Kleinkriminalität fast allgegenwärtig ist.
In der Innenstadt von Kapstadt sollte man deshalb bei Tag und Nacht vorsichtig sein. Vor allem Taschendiebe und Handtaschenräuber sind am Werk, ganz besonders in der Nähe der VA Waterfront. Von einem Stadtbummel nach Geschäftsschluss ist abzuraten. Touristen sollten sich unauffällig kleiden und verhalten. Größere Summen Bargeld, Reisepass (nur Fotokopie mitnehmen) und Wertgegenstände im Hotelsafe deponieren, Kameras möglichst wenig zur Schau stellen. Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen lassen. Beim Geldwechseln bzw. Bargeldabhebung an Geldautomaten ist darauf zu achten, dass man dabei nicht beobachtet wird.
Township-Besuche sollten nur in organisierter Form und in Begleitung einer ortskundigen Vertrauensperson stattfinden.
Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und so genannten "smash-and-grab"-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. nicht sichtbar im Auto liegen lassen. Keine fremden Personen oder Anhalter mitnehmen. Außerdem wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten und Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind. Eine gute Straßenkarte sollte immer dabei sein. Wenn man Zweifel in bestimmten Gegenden bekommt oder sich verfahren hat, sollte man die Polizei kontaktieren. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, ein Mobiltelefon anzumieten (auf den Flughäfen möglich) oder mitzubringen.
Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge; allenfalls sollte man während der Hauptverkehrszeiten und in der ersten Klasse reisen.
Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollten nicht angenommen werden, da Fälle, in denen "K.O. Tropfen" beigemischt werden, auch in Südafrika häufiger vorkommen.
Im Fall eines Überfalls sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, da sich die Täter in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft auszeichnen. Das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle ist stark angestiegen.
Südafrika gehört zudem zu den Ländern mit der höchsten und am schnellsten steigenden Rate der Immunschwächeerkrankung AIDS. Dies sollte beim persönlichen Verhalten im Lande dringend berücksichtigt werden.
Schwimmen im Meer: Beim Schwimmen im Ozean muss auf Strömungen und Haie geachtet werden. Offizielle Warnungen und temporäre Badeverbote sollte man ernst nehmen.
Telefon
Die Vorwahl von Deutschland nach Südafrika ist 0027, es folgt die Vorwahl der Stadt (ohne die erste Null) und die Nummer des Teilnehmers. Die Ortsvorwahl von Kapstadt lautet 021, die auch innerhalb von Kapstadt immer mitgewählt werden muss. Von Südafrika nach Deutschland wählt man 0949.
Die Telefongesellschaft Telkom hat ein dichtes Service-Netz mit Telefonzellen. Die blauen öffentlichen Telefone nehmen nur Münzen an, während die grünen Telefone nur mit Telefonkarten (phone cards) funktionieren. Telefonkarten von 10 Rand bis 200 Rand, mit denen nationale und internationale Gespräche kein Problem sind, gibt es fast überall zu kaufen. An den öffentlichen Telefonen findet man meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Bequemer ist die Vermittlung in einem Postamt. Eine andere Möglichkeit sind die Telefonläden. In diesen Läden kann man ohne Kleingeld oder Telefonkarte telefonieren und dabei sogar vielleicht einen Kaffee trinken. Im Gegensatz zu den Postämtern gibt es auch nur selten Warteschlangen. In den meisten Telefonläden kann man auch Faxe versenden. Telefonieren vom Hotel aus ist sehr teuer.
Achtung: Im südafrikanischen Telefonnetz ändern sich ständig viele Telefonnummern.
Mobilfunk: Handys werden "Cellulars" genannt und sind in Südafrika fast mehr verbreitet als in Deutschland. Telefonieren im T-Mobile-, E-Plus-, O2- und Vodafone-Netz ist möglich. An den Flughäfen werden Mobiltelefone und Prepaid-Karten vermietet. Das Gebührenguthaben lässt sich in zahlreichen Geschäften und den großen Supermärkten nachladen.
Zur Erledigung der elektronischen Post stehen in Kapstadt eine ganze Reihe von Internetcafés zur Verfügung, vor allem entlang der Long Street.
Post: Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr, Sa 8-12 Uhr. Kleine Poststellen sind Mittags meist geschlossen.
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