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Sicherheit
Ein starker Anstieg der Kriminalität in Spanien mahnt Urlauber hauptsächlich in den großen Städten zur Vorsicht.
In Barcelona sind vor allem trickreiche und schnelle Taschendiebe und Rucksackräuber am Werk. Diese sind hauptsächlich auf den Rambles, am Platz vor der Kathedrale und in den Gassen des Gotischen Viertels aktiv. Aber auch in Metro und Bussen sollte man besonders während der Stoßzeiten (8 bis 9 und 17 bis 20 Uhr) auf der Hut vor Taschendieben sein. Am Strand, in Bars und Restaurants ist ebenfalls Vorsicht angebracht - Taschen in Lokalen niemals unter den Tisch stellen. Am besten auf den Schoss legen oder von vornherein erst gar nicht mitnehmen.
An Glücksspielen auf offener Straße, vor denen auch offiziell gewarnt wird, sollte man nicht teilnehmen. Wer außerhalb der Geschäftszeiten zum Geldautomaten gehen muss, sollte die Tür der Bank von innen schließen.
Das berüchtigte Viertel Barri Xinés, in der Hafennähe zwischen Rambles und Avinguda del Parallel, ist von Prostitution, Drogenhandel und Kriminalität geprägt. Besondere Vorsicht ist insbesondere in den Nachtstunden und am frühen Morgen geboten.
Außerdem wird geraten, Autos mit ausländischem Kennzeichen nachts nicht auf offener Straße abzustellen, denn Spaniens Autoknacker sind berüchtigt. Auf keinen Fall Wertgegenstände im Auto lassen; das leere Handschuhfach sollte von außen sichtbar offen stehen. Autoradios sollten idealer Weise herausnehmbar sein. Autobanditen schlagen aber auch im Straßenverkehr zu und geben den Urlaubern per Handzeichen zu verstehen, dass am Wagen etwas nicht in Ordnung ist. In diesem Fall nicht anhalten! Bei einem Überfall gilt: defensiv reagieren und keinen Widerstand leisten. Um eine Anzeige aufzugeben, kann man sich an die Policía National (Telefon 091) wenden.
Allgemein gilt: Beladene Kfz nie unbeaufsichtigt lassen. Im Innenraum des Fahrzeugs (gilt auch für Ablagefach) keine wertvollen Gegenstände liegen lassen (die Diebe schlagen einfach ein Seitenfenster oder die Heckscheibe ein).
Telefon
Die internationale Ländervorwahl für Spanien ist 0034. Die ehemalige nationale Vorwahl von Barcelona, die 93, ist jetzt Bestandteil der Teilnehmernummer und muss deshalb auch bei Ortsgesprächen immer mitgewählt werden.
Von Spanien nach Deutschland wählt man die 0049, die Ortsvorwahl ohne die "0" und dann die Teilnehmernummer.
Die öffentlichen Telefone funktionieren mit Münzen und Telefonkarten (tarjetas telefónicas), die in Tabakläden und Postämtern verkauft werden. Neue Telefonzellen akzeptieren sogar Kreditkarten. Ruhiger telefonieren kann man aus den Telefonzentralen (Locutorios). Man bekommt am Schalter eine Kabine zugeteilt. Bezahlt wird am Schluss. Telefonieren vom Hotel aus ist teuer.
Mobilfunk: Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Spanien von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
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